Ein neues Kniegelenk gibt vielen Menschen wieder die Möglichkeit, sich freier zu bewegen und alltägliche Dinge besser zu meistern. Für Menschen mit starken Schmerzen im Knie ist das neue Kniegelenk oft ein wichtiger Schritt. Viele Betroffene können nach der Operation wieder besser gehen, sitzen und aufstehen. Oft sind Arthrose oder Verletzungen der Grund, warum ein neues Kniegelenk nötig wird.
Warum ein neues Kniegelenk notwendig sein kann
Viele Menschen bekommen ein neues Kniegelenk, weil das alte Knie durch Abnutzung schmerzt oder nicht mehr richtig funktioniert. Häufig liegt dies an Arthrose, einer Erkrankung, bei der der Knorpel im Knie langsam verschwindet. Der Knochen reibt dann auf dem anderen Knochen und das tut weh. Auch Unfälle oder starke Verletzungen können das Knie so stark beschädigen, dass es ausgetauscht werden muss. Wenn Medikamente und andere Therapien nicht mehr helfen, raten Ärztinnen und Ärzte oft zu einem neuen Kniegelenk.
Wie eine Operation abläuft
Vor einer Operation werden viele Untersuchungen gemacht, damit das neue Kniegelenk gut passt. Während der Operation entfernen die Ärzte das alte, kaputte Gelenk und setzen das neue Kniegelenk ein. Das neue Gelenk besteht meist aus Metall und Kunststoff. Die Operation dauert meistens ein bis zwei Stunden. Nach der Operation bleibt man mehrere Tage im Krankenhaus, um das Bein zu beobachten und mit Bewegungstraining zu beginnen. Das Ziel ist, schnell wieder in Bewegung zu kommen und Schmerzen zu vermeiden.
Die Zeit nach der Operation und die Rehabilitation
Die ersten Tage nach einer Operation sind oft anstrengend, da das Knie noch schmerzt und das Bewegen schwerfällt. Mit Hilfe von Physiotherapie lernen Betroffene, das neue Kniegelenk langsam zu belasten. Nach einiger Zeit wird das Laufen, Sitzen und Treppensteigen wieder leichter. In den Wochen nach der Operation sollte man regelmäßig Bewegungsübungen machen, damit das Knie nicht steif bleibt. Viele Menschen schaffen es, nach einigen Monaten wieder viele Alltagssachen selbst zu erledigen. Spaziergänge, Einkaufen oder sogar Radfahren sind oft wieder möglich.
Was sich im Alltag mit einem neuen Kniegelenk verändert
Viele spüren nach dem Eingriff eine deutliche Verbesserung im Alltag. Das Gehen ist leichter, die Schmerzen werden weniger oder gehen ganz weg. Trotzdem gibt es Grenzen mit einem neuen Kniegelenk. Sehr sportliche Aktivitäten wie Laufen, Springen oder das Heben schwerer Sachen sollten besser vermieden werden. Gelenkschonende Bewegung, wie Schwimmen oder Fahrradfahren, wird empfohlen. Im Alltag ist es gut, regelmäßig kleine Pausen zu machen. Auch das Gewicht spielt eine Rolle, denn zu viele Kilos belasten das neue Kniegelenk unnötig. Wer auf seinen Körper achtet, hat meist lange Freude an dem neuen Kniegelenk.
Die häufigsten Fragen zum neuen Kniegelenk
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Wie lange hält ein neues Kniegelenk?
Ein neues Kniegelenk kann oft 15 bis 20 Jahre halten, manchmal sogar länger. Die Haltbarkeit hängt davon ab, wie stark das Knie persönlich belastet wird.
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Welche Risiken gibt es bei der Operation für ein neues Kniegelenk?
Risiken sind unter anderem Infektionen, Schmerzen oder Probleme mit der Heilung. Viele Komplikationen passieren aber selten und werden früh erkannt.
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Darf man mit einem neuen Kniegelenk ganz normal laufen?
Die meisten Menschen können nach der Heilung ganz normal laufen. Sehr große Belastungen, wie Joggen oder schwere Sportarten, sollte man vermeiden.
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Muss ein neues Kniegelenk irgendwann ausgetauscht werden?
Manchmal muss ein neues Kniegelenk nach vielen Jahren ersetzt werden, zum Beispiel wenn es locker wird oder Schmerzen macht.
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Welche Bewegungen sind mit einem neuen Kniegelenk erlaubt?
Meistens sind Gehen, Treppensteigen, Radfahren und Schwimmen gut möglich. Starken Druck auf das Knie sollte man aber vermeiden.
