Eine Fettleber belastet Ihren Körper
Eine Fettleber was tun, fragen sich viele Menschen, wenn sie nach dem Arztbesuch das erste Mal davon hören. Diese Erkrankung bedeutet, dass sich zu viel Fett in der Leber angesammelt hat. Das kann zu Problemen im ganzen Körper führen. Oft bemerken Betroffene lange nichts, da es anfangs keine Beschwerden gibt. Später fühlen sich viele Menschen häufig müde oder abgeschlagen. Manchmal kommt ein Druckgefühl im Oberbauch dazu. Wer denkt, er könnte eine Fettleber haben, sollte am besten einen Arzt aufsuchen. Denn je früher Sie etwas tun, desto größer ist die Aussicht, sie zurückzubilden.
Eine gesunde Ernährung schützt Ihre Leber
Eine wichtige Maßnahme bei Fettleber ist die Umstellung der Ernährung. Weniger Zucker, weniger Fett und mehr Gemüse helfen dem Körper, das Fett aus der Leber abzubauen. Fettige Fleischsorten, Wurst und Fertigprodukte sollten Sie besser meiden. Essen Sie lieber frische Lebensmittel, Vollkornprodukte und ausreichend Obst. Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeiden Sie vor allem Alkohol. Alkohol schadet der Leber und kann eine Fettleber verschlimmern. Wer bei Fettleber was tun will, sollte seine Essgewohnheiten langsam und Schritt für Schritt verändern. Auch kleine Veränderungen können der Leber helfen.
Bewegung ist ein wichtiger Baustein der Therapie
Wer regelmäßig Sport treibt oder sich im Alltag viel bewegt, unterstützt seine Leber dabei, Fette abzuarbeiten. Sie müssen dafür keinen Leistungssport machen. Es reicht, wenn Sie Bewegung in Ihr tägliches Leben einbauen. Gehen Sie öfter zu Fuß zur Arbeit oder nehmen Sie das Fahrrad. Auch Treppensteigen oder ein kleiner Spaziergang am Abend helfen dem Körper. Wenn Sie mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 Minuten aktiv sind, merken Sie oft schon nach kurzer Zeit, dass Sie sich besser fühlen. Bewegung hilft nicht nur der Leber, sondern verbessert Ihr gesamtes Wohlbefinden.
Mit dem Rauchen aufhören und Medikamente prüfen
Viele Menschen mit Fettleber rauchen. Das ist schlecht für die Leber und für den Kreislauf. Wenn Sie rauchen, versuchen Sie, aufzuhören. Es gibt viele Hilfen und Programme, die Sie dabei unterstützen können. Auch manche Medikamente greifen die Leber an. Das ist oft auf dem Beipackzettel vermerkt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob bestimmte Arzneimittel ein Risiko für Ihre Leber sind. Aber setzen Sie Medikamente nie alleine ab, sondern fragen Sie immer Ihren Arzt um Rat.
Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind wichtig
Wenn Sie an Fettleber leiden oder vermuten, dass Sie betroffen sind, sollten Sie sich regelmäßig untersuchen lassen. Ärzte können mithilfe von Bluttests feststellen, wie es um Ihre Leberwerte steht. Auch Ultraschalluntersuchungen sind üblich. Sie bekommen vom Arzt Tipps rund um fettleber was tun und können gemeinsam einen passenden Plan machen. So verhindern Sie, dass die Fettleber schlimmer wird oder zu weiteren Krankheiten wie Diabetes oder Leberzirrhose führt.
Meistgestellte Fragen zu Fettleber was tun
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Kann eine Fettleber wieder gesund werden?
Ja, eine Fettleber kann sich in vielen Fällen zurückbilden, wenn Sie sich ausgewogen ernähren und sich genug bewegen. Auch der Verzicht auf Alkohol hilft, die Leber zu entlasten.
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Darf man bei Fettleber überhaupt keine Fette mehr essen?
Nicht alle Fette sind schädlich für die Leber. Gesunde Fette, wie sie in Nüssen oder Olivenöl vorkommen, können in Maßen verzehrt werden. Vermeiden Sie vor allem tierische Fette und stark verarbeitete Lebensmittel.
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Wie schnell kann sich eine Fettleber verbessern?
Wenn Sie konsequent Ihre Ernährung umstellen und sich mehr bewegen, können sich die Leberwerte oft schon nach einigen Wochen bessern. Die vollständige Rückbildung kann mehrere Monate dauern.
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Ist die Fettleber schmerzhaft?
Meist verursacht eine Fettleber keine Schmerzen. Manche Menschen spüren aber ein Druckgefühl im rechten Oberbauch oder fühlen sich häufig müde.
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Muss ich bei Fettleber Medikamente nehmen?
Meist ist bei Fettleber keine spezielle Medizin nötig. Die wichtigste Maßnahme ist ein gesünderer Lebensstil mit mehr Bewegung und einer besseren Ernährung. Nur selten verschreibt der Arzt Medikamente.
